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Nach der Wiederveröffentlichung von «Lords Of Hypocrisy» hat sich das deutsche Label diesmal das vierte Werk der britischen Veteranen PAGAN ALTAR vorgeknöpft. Dies geschieht übrigens just zum 20-jährigen Geburtstag der Platte.
Irgendwie muss sich in den Büroräumen von "Dying Victims Records" eine Quelle befinden, welche jede Woche eine neue Band an die Oberfläche spült. So auch das schwedische Duo von HARROWED, welches mit «The Eternal Hunger» ihr Debüt veröffentlicht. Ob bei so viel neuen Bands und Alben die Qualität nicht leidet, dürfte wohl auch eine Frage des persönlichen Geschmackes sein.
CHALICE..., der Name sagt mir erstmal nichts, obwohl die Finnen sich bereits 2016 gegründet haben und vor sechs Jahren ihr Debüt veröffentlichten. Das mir bekannteste Mitglied ist Bassist Joni Petander, der auch bei Satan's Fall aktiv ist. Gitarrist Mikael Cristian Haavisto sowie Verneri Benjamin Pouttu (Gesang, Gitarre) waren ausserdem mal bei Ranger. Komplettiert wird das Quartett von Olli Törrönen an den Drums.
2021 wurden VENTHIAX von Wendy Juneström in Jönköping gegründet. Die Bassistin führt übrigens auch ein eigenes Oldschool Thrash Fanzine namens "Black Pages". Was liegt da also näher, als zusammen mit Viggo Heinonen (Gitarre) und Drummer / Sänger Emil Borg eine Thrash Band auf die Beine zu stellen? Inspirationen fand Wendy in Truppen wie Sodom, Nifelheim, Celtic Frost, Death oder Agent Steel.
Die Geschichte der Chilenen BURNING PATH ist dramatisch. Es handelt sich hierbei nämlich um die Nachfolge-Band von Lucifer's Hammer, die sich nach dem Mord an Andrés Adasme auflösten. Dessen Bruder Rodrigo und der Gitarrist Sebastian Inzunza machen nun gemeinsam mit einer neuen Band weiter und versuchen so das Erbe von Hades (so der Künstlername des Verstorbenen) weiter am Leben zu halten.
Kaum zu glauben, dass es die drei Jungspunde aus Dresden auf ihrem Debüt-Album schaffen, so zu klingen als wären sie vor vierzig Jahren schon aktiv gewesen. Oldschool ist also das Stichwort, welches das Trio als LEAD INJECTOR auf ihrer Fahne tragen und damit wie ein Hybrid aus Desaster, alten Sodom und Venom klingen.
Ähnlich wie Witchfinder General, Witchfynde oder Pentagram haben PAGAN ALTAR eigentlich erst im neuen Jahrtausend die Anerkennung erhalten, die sie eigentlich verdient haben. «Lords Of Hypocrisy» war das zweite full-length Album und erschien 2004, allerdings stammen die Songs alle aus den Jahren 1976 bis 1983.
Das italienische Trio existiert bereits seit siebzehn Jahren und «Reek Of Gold» ist das sechste Album der Band. Für mich allerdings ist es die erste Begegnung, ein Grund dafür ist sicher auch, dass BARBARIAN bisher bei relativ unbekannten Labels wie "Doomentia" oder "Hells Headbangers" unter Vertrag standen. Mit "Dying Victims" dürfte der Bekanntheitsgrad nun eine Steigerung erfahren.
Ups, da dachte ich doch kurz, die kanadischen Thrasher hätten nach dem starken «Volume Six» schon einen Nachfolger eingetütet. Aber nichts da, denn hier handelt es sich um die japanischen SACRIFICE, welche vor allem zwischen 1985 und 1992 aktiv waren.
Also ein Blindkauf ist bei TYRANN mit ihren unspektakulären Schwarz-Weiss Cover eigentlich auszuschliessen. Umso erstaunlicher dass die beiden bisher erschienen Alben bisher nur auf Vinyl erhältlich sind. Dying Victims haben sich diesem Problem angenommen und veröffentlichen die beiden Scheiben nun auch auf CD.